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Go West - Vom Atlantik bis zum Pazifik  - Go Wet - from Atlantic untill Pazifik

Bericht 047

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 01 BRITISCH COLUMBIA

Kanada-2003-047 Go West 047 BC Vancouver Island Chemainus Duncan

Bericht 047

 http://www.beepworld.de/members55/kanada-2003-047/index.htm

Träume – Noch fünf Tage, dann ist alles vorüber.

Wiederum hatten wir beschlossen, nachdem das Wetter konstant 28 Grad zu uns sandte, noch eine Nacht irgendwo in der B.C.-Wilderness --- , halt, halt, brrr, sagte Henry unser Motorhome, ich will in meinen Heimathafen zurück. Na gut, sagen wir und beschlossen seinen Rat zu folgen und die Rückreise nach dem Süden anzutreten.

Go West – war vorbei – Go Back war nun die Devise des Tages.

 

Nanaimo

Highway 19 Ausfahrt 21 – Bowen Road 2121 Ecke Northfield, doch die Columbia Bakkery (Baeckerei) hatte schon zu. Nix war’s mit Bienenstich in deutscher Qualität.

Bienenstich – kein Bienenstich? ? ? Das kann doch nicht war sein. Um elf Uhr noch kein Bienenstich in der Auslage der Baeckerei?

Ich kaufte Erdbeertörtchen für mich und Kaffee für Hans. Eine halbe Stunde auf den nächsten Bienenstich. Was ist schon eine halbe Stunde in Kanada? Meistens länger als gesagt, die Kanadier nehmen’s nicht so genau mit den Zeitspannen. Diese ungewisse Zeitspanne warten wollten wir eigentlich nicht. Der Eigentümer versicherte uns, als er unter seiner Bäckermeister-Urkunde (geboren 14. 1 1943 in Deutschland) stand, nach längerem Plausch über seinen Sohn, dass wir nur fünf Minuten warten sollten, dann wäre die erste Runde fertig. Aus den fünf Minuten wurden dann doch fünfzehn Minuten, denn zwischenzeitlich erfuhr ich, dass sein Sohn gerade aus Deutschland zurück war und dort drei Jahre lang beim Fernsehsender Pro sieben als Programmierer gearbeitet hatte.

Bienenstich – zehn mal fünfzehn Zentimeter gross und frisch – wir konnten ihn abwarten und Hans war happy  als er reinbiss. Die enorme Grösse blieb gleich und der Preis erhöhte sich von 2,50 (2001) auf 3,50 Dollar (2003), plus Tax versteht sich.

 

Chemainus, die Stadt der Murals

Chemainus, die Stadt der Murals raubte uns eine weitere Touristen-Stunde der Fahrt, weil ich, Brigitte, alles genau anschauen wollte. Sie gefielen mir sehr gut und einige konnte man erkennen, dass sie aufgefrischt waren. Ich besuchte die anglikanische Michaelskirche, weil unser Sohn ebenfalls Michael heisst und Marco unser Enkel leitet sich ebenfalls von Michael ab.

Die Anglikanische Kirche kam zur selben Zeit wie drei weitere Kirchengemeinden im Jahre 1891. Pastor Leaky von St. Peters, Quamichan hatte die Mittel zur Gründung der Kirche beigesteuert. Pastor David Holmes entwarf und liess dann die Kirche errichten. Die Gottesdienste wurden allerdings schon seit 1869 abgehalten. Vorher besuchten die Pioniere und Einwanderer die Mission auf Kuper Island. Pastor Holmes kam zu Pferde, sein Priestergewand im Sattel von Somenos nach Chemainus, obwohl die Eisenbahn 1886 bereits vorhanden war, nur der Fahrplan war alles andere als genau, da kam es auf ein paar Tage mehr oder weniger nicht an. Ab 1910 wurden Gaslampen installiert und 1917 stiftete der Manager des Sägewerkes elektrisches Licht. Das Bleiglasfenster über dem Altar entwarf Pery Bacon (England), wo es auch gebaut wurde), von Mrs. E. J. Palmer (Chemainus) getiftet  und  von Bischof von Victoria B.C. 1926 geweiht.

Da es in Kanada keine Kirchensteuer gibt, wurde ab 1950 die Altar Guilde gegründet um Geldmittel zu sammeln, für den Ausbau und die steten Renovierungen. 1970 vererbten die Nachbarn ihr Grundstück an die Kirche. Ein Steindenkmal errichtet, gemeisselt von W. Espey. Der Kirchenturm 1986 vom Holz des eigenen Grundstückes neu rekronstruiert. Die japanische-chinesische Geschichte ist sehr eng verbunden mit dem Kirchenbau, jedoch kann man nicht mehr genau feststellen oder will man nicht, welche Mittel von den japanischen und chinesischen Einwanderern gestiftet wurde. Seit 1986 steht die Kirche unter Heritage (Denkmalschutz) und darf nicht mehr abgerissen werden.

In der Kirche entdeckte ich einen eigenen Kirchen-Blumen-Kalender, welche jeden Monat die Blüten wechselt.

 


 

Duncan, als "City of Totems" - Stadt der Totempfähle

Die Rundreise machte ich per Radl und folgte den gelben Fußabdrücken durch Duncan um die weit verstreuten 41 Totempfähle anzusehen.

Duncan auf Vancouver Island ist bekannt.

 

Cowichan Aboriginal Village

Im Cowichan Aboriginal Village wird die traditionelle Totemschnitzerei, Webarbeiten, Perlenstickerei sowie Spinn- und Strickarbeiten vorgeführt.

 

 

Victoria B.C.

Victoria BC hat uns wieder.

Bei strahlendem Sonnenschein und 25 Grad konnten wir uns wiedersehen. Endlich kein Regen, kein Misty Wetter (Misty = Nieselregen) und wir wurden schon sehnsüchtig erwartet.

Wo bleibt die Zeit, sie übholt uns irgendwann einmal und wir merken es gar nicht.

 

Chemainus – Annie - Musical

Meine Tante hatte mich zum Musical Annie eingeladen nach Chemainus.

Wir fuhren mit offenen Auto-Verdeck die 120 km und labten uns an dem köstlichen Theater-Dinner mit verführerischen Speisen und vor allen Dingen süssen appetitlichen Nachspeisen. Am besten schmeckte das Nougat-Tortenstück. Wir machten anschliessend einen Verdauungsspaziergang, bevor das Musical um zwanzig Uhr begann. Chemainus war wie leergefegt. Keine Touristen und keine Einheimischen tummelten sich auf den Straßen. Die Bürgersteige waren bereits hochgeklappt für die nächtliche Ruhe.

Am Museum entdeckten wir auf einem alten halb abgesägten Tannenbaum (der Stamm bestimmt noch zehn Meter hoch) einen geschnitzten Puma, einer sehr schönen Statue.

 

Musical Annie:

2377 Mal wurde es am Broadway aufgeführt und es erhielt  sieben Tonys und den Preis der New Yorker Theaterkritiker für das beste Musical.. Es entstand nach einem Comic Strip.

Musik Charles Strouse
Buch Thomas Meehan
Song-Texte Martin Charnin
Vorlage „Little Orphan Annie" mit Genehmigung von Chicago Tribune - New York Times Syndicate INC.
Deutsche Fassung Danny Brees und Fritz Wolter

Uraufführung 21. 4. 1977, Alvin Theatre, New York
Deutschsprachige Erstaufführung: 20.12.1980 (Landestheater Detmold)
Deutsche Erstaufführung: 20.12.1980 (Landestheater Detmold)

 

Musical Annie - Inhalt:

Das Mädchen Annie war ein Waisenkind und lebte seit dem 3. Lebensmonat in einem Waisenhaus in New York Anno 1933 unter der Aufsicht von Miss Hannigan. Ihre Eltern haben Annie aus Verzweiflung im städtischen Waisenhaus abgegeben mit nicht als einem Zettel (mit Namen und Geburtsdatum ihrer Tochter) und der Hälfte eines Silbermedaillons. Anhand dieses Medaillons können Annies Eltern ihre Tochter wiedererkennen, wenn sie zurück kommen, um sie zu holen!

Bei Miss Hannigan müssen die Kinder ständig das Waisenhaus putzen und Betten abziehen. Als wieder einmal in der Woche der Wäschekorb abgeholt, worin sich Annie versteckt hatte, konnte sie fliehen. Sie traf einen Hund, den sie vor dem Polizisten rettete.

Als Miss Hannigan Annie bestrafen will, erscheint die Sekretärin des Wallstreet Magnaten Oliver Warbucks, der über Weihnachten ein Kind in sein Haus einladen wollte.

Der reiche Millionär, der mürrische Warbucks, sorry, there wasn’t a millionär, he was a billionär, sagte die Sekretärin Grace, wollte sein Image auffrischen. Das Kind gefiel ihm so gut, dass er beschloss seine Eltern zu suchen.

Er nahm das Kind mit in die Börse und zum Präsidenten Roosvelt, der sofort von ihr begeistert war. Die traurige Wirtschaftskrise machte sich überall im Lande bemerkbar und Annie tröstet den Präsidenten mit dem Lied „verlier nicht den Mut am Morgen!“

Während einer Radiosendung der „Unident Stunde des Lächelns“ setzt Mr. Warbrucks eine Belohnung von 50.000 Dollar aus, wo sich jedoch nur betrügerische Leute meldeten. Als er feststellen musste, dass Annie’s Eltern schon vor langer Zeit gestorben waren......... und wie geht’s weiter? ? ?  Das sollte lieber Leser selbst im Musical euch anschauen. – Aber die meisten kennen schon den Schluss: Durch ihre liebenswerte Art hat sie aber das Herz von Mr. Warbuck erobert, der sie adoptierte.

Charles Strouse schuf inspiriert von den Radioschlagern der 30-er Jahre eine fröhliche Musik, die zum Mitsummen einlädt.

 Rückweg 

Die Aufführung war fantastisch, obwohl alles in Englisch war. Einige Worte musste ich mir zusammenreimen, aber das meiste hatte ich verstanden. Annie spielte ein zehn-jähriges Mädchen mit natürlicher Begabung. Miss Hannigang erhielt den meisten Applaus, da sie ihre Aufseher-Rolle mit toller Bravour meisterte.

 

Gegen Mitternacht waren wir wieder in Victoria.

 

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